Zehn Jahre nach dem Tod ihrer Mutter kehrt die junge sorbische Bauplanerin Hanka Symmack in ihr Lausitzer Heimatdorf zurück. Dorf und Haus sollen dem Braunkohleabbau weichen, und so wird Hanka nach jahrelanger Verdrängung mit dem drohenden Verlust der Heimat, ihrer Identität und ihrer Familie konfrontiert. Durch Vermittlung des Altenpflegers Jan Breder und eigene Nachforschungen erfährt Anna die tragische Wahrheit über ihre Großmutter und versöhnt sich mit ihr und der eigenen Vergangenheit.
Die epische Familiengeschichte über mehrere Generationen erzählt mit starken Bildern und Verschränkungen von Vergangenheit und Gegenwart, wie vergangene Ereignisse Familien und die eigene Identität prägen, und wie die Macht der Vergebung einen Neuanfang ermöglicht. Das Filmprojekt basiert auf Carla Niewöhners gleichnamigen Theaterstück, das mit dem Förderpreis Lausitzen 2017 ausgezeichnet und 2019 als Auftragswerk der Stiftung des sorbischen Volkes am Theater Bautzen uraufgeführt wurde.
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Neustart Kultur, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und VG Wort
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